Runkeeper vs. Sportics

Der Frühling steht vor der Tür, da wird es Zeit mal wieder an seine Fitness zu denken. Aber ohne Technikschickimicky geht das bei mir nicht. So habe ich mir Runkeeper free auf mein iPhone geladen um damit meine Laufdaten festhalten zu können. Das Programm misst per GPS dauernd die Position und kann daraus die Laufgeschwindigkeit, die Höhenunterschiede und viele andere Werte errechnen. Diese Werte werden dann nach dem Lauf oder auch kontinuierlich auf die Webseite von Runkeeper in meinen Account dort übertragen.

Anschließend kann man sich die Laufstrecke auf Googlemaps ansehen, verfolgen, ob man schneller oder langsamer geworden ist, oder sehen, wie man sich so auf Steigungen oder Gefällen schlägt.

Von dieser Kategorie von Programmen gibt es scheinbar einige für das iPhone. Ich habe mir Sportics und Runkeeper free mal angesehen. Sportics macht das ganze genauso wie Runkeeper, das Programm gibt es aber auch für diverse andere Geräte (z.B. für einige Nokia Handys). Das merkt man dem Tool aber auch an. Die grafische Aufbereitung von Runkeeper ist um einiges fluffiger. Kleine Balken zeigen die Laufgeschwindigkeit während des Laufens an, man kann während des Laufes auch schon die Strecke auf Google Maps ansehen (komme ich beimLaufen aber meist nicht zu) und Runkeeper wirkt irgendwie Applemäßiger. Leider hat Runkeeper über einige Zeit ein Tool von Pinchmedia benutzt um Userdaten auszuwerten. Das wurde in den Rezensionen über Runkeeper stark bemängelt und seit einigen Versionen ist das auch nicht mehr der Fall. Die Server von Runkeeper stehen allerdings in den USA. Will man seine Telemetrie- und Laufwerte auf irgendwelchen amerikanischen Servern haben?

Das hat mich dazu bewogen auch mal „Sportics“ auszuprobieren. Das Tool kostet im Appstore 4,99€. Der Online Account ist wie bei Runkeeper kostenlos, es sei denn, man möchte Premium Features einkaufen. Damit kann man dann zusätzliche Auswertungen durchführen. Insgesamt finde ich die Webseite und das Online Portal von Sportics jedoch nur schlecht gelungen. Die Auswertungen sind schwer zu finden, wirken lieblos und sind nicht so schick mit AJAX aufbereitet wie die von Runkeeper. Die Leute im Forum sind aber sehr nett. Trotzdem motiviert mich Runkeeper irgendwie mehr.

Was die Genauigkeit des GS-Trackings angeht habe ich keinerlei Unterschiede feststellen können, auch wenn die User Rezensionen im Appstore etwas anderes suggerieren. Auch die Online-Communities werden von beiden Diensten gleichermaßen eingebunden.

Alles in allem entscheidet die perönliche Präferenz und bei mir geht das irgendwie in Richtung Runkeeper.

Das Lauftraining hat wieder begonnen

Diese Woche schon drei mal laufen gewesen. Ist für meine Verhältnisse schon nict so schlecht. Ich bin ja eher nicht so der Langstreckler, Mittelstreckler oder Kurzstreckler. Also Laufen im Allgemeinen ist nicht so mein Ding. Deshalb bin ich auf diese drei Male um so stolzer. Bei dem Wetter macht’s auch um einiges mehr Spaß als sich im Winter durch meterhohe Schneeverwehungen zu kämpfen.

Drückt mir die Daumen, dass ich das weiter so durchziehen kann.

Jahresrückblick 2008

Ja, Freunde. Das Jahr 2008 neigt sich gefährlich dem Ende zu und damit wird es Zeit für meinen ganz persönlichen Jahresrückblick mit den Tops und Flops des Jahres. Ohne viel Geseiere will ich die Personen, Geräte und Erlebnisse des letzten Jahres hervorheben, die mir persönich am meisten bedeutet haben.

Entertainment

Film des Jahres

Weil ich mir einen Beamer gekauft habe, waren wir dieses Jahr nicht so häufig im Kino. Einige Filme haben wir uns dann aber doch angesehen.

Action: „I am Legend“

Die Bilder eines völlig verlasenen New York haben mich persönlich sehr beeindruckt. Spannend inszeniert und klasse umgesetzt. Die Trickkiste Hollywood ist doch noch für einige offene Münder gut.

Sonderpreis meiner Frau: „This is England“

England in den 80ern. Falklandkrieg und der Eisengriff von Thatcher ziehen eine Spur durch die einfacheren Bevölkerungsschichten Großbritanniens. In diesem Film wird die Geschichte einiger britischer Skinheads gezeigt ohne mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Klasse Millieustudie und irgendwie fühlt man sich an diese Zeiten erinnert.

Comedy: „Burn after Reading“

Selten so gelacht. Das Geschenk von dem Clooney Schorsch an seine Frau ist göttlich. Das er sich selber so verarschen kann ist wirklich sympathisch.

Event des Jahres

Hochzeitsfeier

Natürlich die Feier des Jahrzehnts für uns. Kaum begonnen, war die ganze Sache schon so schnell wieder vorbei. Unvergessen die Filme meiner Schwester und meiner drei Kumpels (Johnny, Johnny und Johnny) zu meiner Vergangenheit in Kiel und die Reaktion meiner Schwester auf diese schier unglaublich anmutenden Anschuldigungen… Insgesamt selten so gut gegessen und dabei selten so wenig herunterbekommen. Vielen Dank nochmal an alle, die da waren und diesen Abend für uns so unvergesslich gemacht haben.

Fußball-EM

So ein Ereignis ist natürlich immer ein Knaller. Dazu muss man auch nicht viele Worte verlieren.

Hagen Rether

Mittlerweile sind wir ja schon ein wenig Comedyerprobt. Was Hagen Rether in diesem Jahr in seiner Show „Liebe“ geboten hat war unglaublich. Der Mann hat 3,5 Stunden erstklassigste Unterhaltung geboten. Solange könnte ich nicht mal irgendwelche Sachen vorlesen. Auf die Frage, warum er denn so lange spiele sagte er nur lakonisch „…weil ich es kann…“. Und er kann es wirklich. Mein Tipp für jeden, der sich mal echt gut unterhalten lassen will.

Song des Jahres

Dieses Jahr habe ich wenig Musik gehört, irgendwie. Trotzdem hat sich in meiner iTunes Bibliothek ein Song mit knappem Abstand herauskristalliesiert: „Schwarz zu Blau“ von Peter Fox. Eine sehr schmutzige Liebeserklärung an seine Stadt Berlin. Macht Spaß das zu hören. Auch Duffy mit „Sleeping Stone“ war klasse, hat es aber nur auf Platz zwei geschafft.

Ein weiterer Knaller ist „A Lust Umatched“ von Millionaire. Diesen Song würde ich gerne für eine Fluchtszene in meinem Film verwenden. Deswegen habe ich den so oft gehört und er hat sich auf Platz drei meiner Top Songs 2008 eingependelt.

Album des Jahres

Das Album „Stadtaffe“ von Peter Fox hat es knapp auf Platz eins meiner persönlichen Hitliste geschafft. Einige klasse Songs (z.B. das herrlich positive „Haus am See“ oder auch die super Idee zu „Stadtaffe“) machen eine wirklich Runde Sache daraus.

Was mich aber dieses Jahr auch umgehauen hat, war ein Konzertmitschnitt von Depeche Mode aus Mailand auf DVD. Ich stehe eigentlich nicht so auf DM, aber ich habe die DVD einfach mal eingelegt, wollte mal reinschnuppern und habe mir dann in einem Stück das ganze Konzert angesehen. Super Bilder, unglaubliche Stimmung beste Qualität. Das hat Appetit auf mehr gemacht.


Politik

Politiker des Jahres

Ohne Frage einer der Charismatischten Politiker unserer Zeit. Obama vermag die Hoffnungen und Sehnsüchte vieler Menschen auf eine positive Zukunft zu vereinen. Er hat ohne Frage ein sehr schweres Los zu tragen mit der Hinterlassenschaft des größten Trottels der amerikanischen Geschichte. Ich hoffe nur, dass er ob der nun nötigen Einschnitte nicht als schlechter Präsident in die Geschichte eingeht und weiterhin das Vertrauen der amerikanischen Bürger behält. Es bleibt, ihm viel Glück und Erfolg zu wüschen, bei den fraglos schwierigen anstehenden Aufgaben.

Ereignis des Jahres

Für viele bestimmt kein Politisches Eregnis, für meine Frau und mich schon: Unser Bett ist kaputt gegangen. Und zwar so, dass man da nicht mehr drin liegen konnte (Wasserbett). Wir mussten zwei Wochen auf dem gefühlt 1m breiten Sofa pennen. Das hatte solche politischen Auswirkungen, dass ich das hier unter Politik aufführe…

Zum Glück haben wir dann ein Bett gefunden und uns jetzt aufgrund der Pflege und Energiekosten gegen ein Wasserbett entschieden haben.

Persona non Grata

Ich weiß nicht, wie oft ich das hier schon geschrieben habe, aber so viel Unheil wie von Bush und seinen Kumpels angerichtet, langt noch für die nächsten hundert Jahre. Deshalb geht auch dieses Jahr der „Persona non Grata Award“ wieder an ihn. Ich wünschte, es gäbe mehr Menschen mit so viel Courage wie der irakische Journalist, der Bush seinen Schuh an den Kopf werfen wollte.

Elektronik & Spiel

Anschaffung des Jahres

Vier Buchstaben stehen für „endlich Schluß mit dem Stillstand“, „endlich gehts voran mit dem Film“ und „ich kann mich jetzt wieder verwirklichen“: HV30

Dieses kleine Wunderwerk von Canon bietet für sehr kleines Geld eine Bildqualität, die vor zwei Jahren kaum eine Profikamera geliefert hat. In HD Auflösung und mit wenig Schnickschnack ist dies die Idealkamera für Independend-Filmer. Mit einigen kleinen Tricks rauscht die Kamera selbst im LowLight Bereich kaum bis gar nicht.

Die Bildqualität ist so gut, dass mein Rechner mit dem Rendering des CG-Contents überfordert ist. Jetzt muss auch noch ein größerer Rechner her… 😉

Auch wenn es nur dem Konsum dient, so ist der Beamer, den ich mir dieses Jahr angeschafft habe nicht wirklich auf Platz zwei, sonder eher auf Platz 1,5. Es macht unglaublichen Spaß, auf so einer großen Leinwand Filme zu sehen. Kein Vergleich zu einem Fernseher und das zu einem Drittel des Preises. Sogar Kino ist nicht mehr so attraktiv, weil da immer Lärm ist oder einem irgendwelche Pfosten im Blick sitzen. Seitdem ich den Beamer habe, habe ich auch ne Menge neuer Freunde… 😉

Flop des Jahres

Ich habe von der Firma ein HTC Diamond Touch Handy bekommen. Anfänglich ein echter Hingucker und optisch durchaus ansprechend, ist die Bedienung des Teils dank Windows Mobile so schlecht, dass man laufend spucken muss. Mal kann man scrollen, mal nicht, mal funktioniert etwas, mal nicht und Abstürze gibt es auch damit. Am schlimmsten ist jedoch die Akkulaufzeit. Das Teil ist nach zwei Tagen leer und muss wieder an die Steckdose. Das ist echt schwach. Da ich durch dein iPod Touch weiß, wie es auch gehen kann, bin ich von dem Ding mehr als enttäuscht. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul…

Spiel des Jahres

Computer: Company of Heroes

Dieses Spiel hat uns einiges an Spaß beschert. Macht einfach Freude, Online mit ein paar Freunden die Panzer rollen zu lassen.

Brettspiel: Bezzerwizzer

Aufmerksame Leser dieses Blogs werden bemerken, dieses Spiel war auch im letzten Jahr auf Platz eins meiner persönlichen Charts. Wir hatten dieses Jahr einige Klasse Momente und große Lacher mit diesem Spiel und das hat es in meinen Augen einfach wieder auf Platz eins der Charts katapultiert.

Training…

Ich habe mir jetzt ein Pulsmessgerät gekauft. Ein Polar F11. Hat mich schon dazu motiviert, auch mal morgens laufen zu gehen. Wenn ich so laufe, wie das Gerät es will, dann überholen mich Omas mit Laufwagen. So langsam kann ich gar nicht laufen! Entweder ich bin komplett untrainiert, habe eine völlig verquere Physionomie oder die klassische Trainingslehre ist fehlerhaft. Wenn ich noch ein bisschen langsamer laufe, dann gehe ich, laufe ich auch nur einen Hauch schneller, dann schnellt mein Puls in die Höhe. Ich werde das mal weiter beobachten. Vielleicht tut sich im Laufe der Zeit etwas.
Uli hat Heuschnupfen und es geht ihr schlecht. Und das zur EM. Hoffentlich geht’s ihr bald wieder gut. Das ist echt Mist, mit dem Heuschnupfen. Sie sieht auch ganz elend aus.

Lauftraining

LaufstreckeNachdem ich in den letzten Monaten fast gar nicht mehr gelaufen bin, habe ich heute das Training wieder aufgenommen. Bin heute meine Standardstrecke gelaufen (ziemlich genau 4 km). Ich kam mir für meine Verhältnisse ziemlich schnell vor, aber irgendwie hab ich das Ganze nach Wochenlanger Abstinenz in nur 30.28 min hinbekommen. Leider muss ich über zwei Strassen und da manchmal warten, wenn die Ampel rot ist. Das verfälscht die Ergebnisse ein bisschen, aber ich versuche mich im Laufe der Zeit zu verbessern!
Wenn ihr das Bild oben anklickt, dann seht ihr meine Laufstrecke.

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